Willkommen IN meiner bienenwiese...

BIENENWIESE?

BIENENWIESE...

BIENENWIESE!


Die schlechte Nachricht zuerst:
Die Bienen sterben!
Die Bachelorarbeit von Joana Kelén "Tod einer Königin - Warum sterben Bienen wie die Fliegen?" hat mich betroffen gemacht.
Ich lebe in Reichraming, einer kleinen Gemeinde, die das "Tor zum Nationalpark Kalkalpen" ist.
Der NP Kalkalpen liegt in Österreich, genauer in Oberösterreich und dort im oberösterreichischen Ennstal.
Bei uns ist die Welt in Ordnung, so scheint es und bei uns sterben die Bienen nicht. Vielleicht tun sie das in Amerika, in Asien, aber doch nicht bei uns!
Tatsächlich leiden die Bienen unter übermäßiger Anwendung von Chemikalien (Glyphosate, Neonicotinoide, vielerlei Insektizide, Pestizide, Herbizide & Co), unter Parasiten, unter zunehmender Verbauung, weil damit Blühflächen verloren gehen, unter der Zunahme von Monokulturen, unter dem Klimawandel,...
Das alles passiert rund um uns, doch der Mensch ist ein Genie, wenn es um Verdrängung von Tatsachen geht. Unangenehmes, wie menschliches Leid, Umweltverschmutzung, aussterbende Tierarten,... das alles passiert doch nicht bei uns, das ist alles weit weg.
Stimmt nicht!
Joana schreibt in Ihrer Arbeit, dass die Biene nach Rind und Schwein den dritten Platz in der Nutztierhaltung einnimmt.So ein kleines Tier, so unauffällig und dennoch so wichtig. Ohne unsere Bienen erfolgt keine gut kontrollierte Bestäubung in der Natur.
Obst, Gemüse, Futterpflanzen für Tiere, Baumwolle, Mandeln,... werden von den Bienen bestäubt und diese Nahrungsmittel versorgen wiederum Mensch und Tier.
Ein denkwürdiges Zitat, das gerne Albert Einstein zugeschrieben wird, sagt: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“
Und jetzt die gute Nachricht:
Jeder von uns kann etwas dazu beitragen, dass es den Bienen wieder besser geht!
Wir alle können den Bienen helfen. Es braucht oft nur ein kleines bisschen guten Willen und die Umsetzung einer Idee.
"Taten statt Worte!"
Und mit meiner Bienenwiese und den darin "wohnenden" Pflanzen helfe ich den Bienen.
Es ist nur eine kleine Wiese, wenn sich jedoch viele von Euch anregen lassen und mit eigenen Ideen anschließen, um diesen Weg mitzugehen, dann ist es ein gemeinsames und sinnvolles Ziel, das uns allen hilft.
Mensch & Biene, Biene & Mensch.
Es lebe die Artenvielfalt!
Gleichzeitig stelle ich Euch mein Lebensumfeld vor, Reichraming, das Hintergebirge (das auch vor dem Gebirge liegen kann, je nachdem von wo man kommt), den Nationalpark Kalkalpen, dessen Wappentier der Adler ist, der gleichzeitig eine kleine, wachsende Population von Luchsen beheimatet und überhaupt ziemlich einzigartig ist.
Jetzt könnt ihr natürlich sagen: "Ja, eh' klar, das sagt sie nur, weil sie dort lebt!"
Und: Genauso ist es :)