Honigherstellung ist Top Secret!



Zumindest in manchen Ländern ist es so und das macht diese Länder bzw. deren Produzenten höchst verdächtig*, denn Honig ist ein Produkt, das von Bienen auf den Pflanzen „geerntet“ wird und deswegen von Haus aus 100 % natürlich ist.




Und nichts anderes erwartet ich, wenn ich heimischen Honig konsumiere. Viel Natürlichkeit, weil echtem Honig nichts hinzugefügt werden muss und auch nichts entzogen werden darf!

Das EU-Parlament hat im Oktober 2013 eine Liste der Lebensmittel, die am stärksten von Verfälschungen betroffen sind, veröffentlicht.

Honig befindet sich in dieser Auflistung an 6. Stelle.


Es gibt Produzenten, die dem Honig fremden Zucker zufügen, z. B. Industriezucker, der hauptsächlich aus Zuckerrohr oder Zuckerrüben hergestellt wird, ebenso aber Zucker aus Weizen, Reis und Kukuruz. Die Süße des Honigs wird vorgetäuscht.

Rückstände von Medikamenten wurden ebenso in Honig gefunden, wie Anteile von Pestiziden und zu guter Letzt werden dann auf den Etikettierungen noch falsche Angaben zur Herkunft gemacht.

Auch Wärmebehandlung von Honig schadet dem süßen Gold. Temperaturen ab 37 °C verträgt Honig nicht, weder bei der Lagerung, noch durch Erhitzen. Dadurch werden wertvolle Inhaltsstoffe zerstört und damit die Qualität gemindert.


Kein Grund zum traurigen Aufseufzen, denn wir haben unsere Imker, gleich um die Ecke, denen wir in dieser Hinsicht Vertrauen schenken dürfen.

Kauft den Honig nicht irgendwo, kauft Honig beim regionalen Imker.

Diese Wälder und Wiesen habt ihr vor euren Augen, dort sammeln die Bienen das flüssige Gold!


*Immer wieder finde ich in diesen Erwähnungen China, dessen Honigproduktion mit äußerster Skepsis beäugt wird und nicht grundlos, wie ich lesen konnte.


Gruß, Astrid (die immer ihrem Lieblingsimker den Vorzug gibt)

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