Bienen-Insekten-Pflanzen-Kies-Anlage

 

 

Ich habe da immerhin wunderbare

16 m2, die mir zu langweilig erscheinen. „Nur GRÜN!“

Grün genug ist er ja, der grüne Fleck, aber auch ein wenig bedeutungslos.

 

Das soll sich ändern, denn es gibt sicher gute Eigenschaften auf diesem 10 Meter langen und ca. 1,60 Meter breiten Streifen, die es nur zu fördern gilt.

 

Dort befindet sich auch mein Wäscheplatz (Wäscheleine/Gestell), der natürlich bleiben wird. Der Platz soll aber freundlich aussehen und gleichzeitig sinnvoll genutzt werden.

 

Ziel: Ein „Frühling-Sommer-vor-allem-Herbst-Garten“ für Insekten!

 

Projektleitung/Management: Ich.

Assistent: Mein Mann.

Planungsumsetzung mit Hilfe meines Assistenten/Lieblingsmannes, der sofort zugestimmt hat (nachdem ich ihn etwa 2 Monate lang wort- und blütenreich überzeugt habe).

Unheimlich, fast keine Gegenwehr! Was ist da los?

 

Kann es sein, dass die Aussicht dort den Rasenmäher nicht mehr starten zu müssen ausschlaggebend für die Zustimmung war?

 

Er hat sich zwar nicht überreden lassen im Herbst 2016 noch damit zu beginnen, aber immerhin das Frühjahr 2017 in Aussicht gestellt (also jetzt).

 

Ich brauche nur den Startzeitpunkt vorgeben!

Sicher!

Mit Schwur und direktem Blick, fest und ehrenhaft beteuert!

 

Helfer (bereits für Frühling 2017 gebucht): Nachbars Mietzekatze „Minka“, Anhänger vom Bruder (hilfreich beim Abtransport des Erdreichs), Schaufel & Co, flache Bruchsteine aus dem Steinbruch meines Bruders, welche bereits im Herbst vergangenen Jahres mit Vater & Traktor & Erdschaufel angeliefert wurden und zu meinem Erbteil gehören, sagt mein Vater ;)

Keine Steine im Hosentaschenformat, sondern richtige Steine, halbe Felsen also!

Stelle fest: Bin steinreich!

Tatsächlich breche ich gleichzeitig auch eine selbst auferlegte Regel, nämlich die Regel „Entsteint euch!“ Allerdings war dieser Gartenbereich bisher ohne jeden Reiz für die Arten, von Vielfalt auf diesen 16 m2 konnte ich wirklich nicht sprechen. Das werde ich ändern!

 

Bislang hat sich nicht einmal ein Maulwurf in diesen Streifen hineinverirrt.

Nur die Nacktschnecken fühlten sich unter den nachbarlichen Thujen wohl, aber denen geht’s mit Hilfe von Kies & Co an den Schleim.

Also: Hier wird Vielfalt gesetzt!!!

 

Anfangs noch klein, aber sicher schnell üppig und prächtig, werden sich folgend Pflanzen ausbreiten dürfen, die ich mir schon unter die mit Dreckranderl versehenen Fingernägel gerissen habe:

Eine Brautspiere (Spiraea),

Astern (alte heimische Sorten vom Pflanzenflohmarkt),

Chrysanthemen (Chrysanthemum),

Clematis (steht schon an der Wäscheleine, hat Bleiberecht),

Duftnessel (Agastache rugosa),

Ehrenpreis (Veronica),

Fetthenne (Sedum),

Katzenminze (Nepeta racemosa),

Königskerzen (Verbascum),

Salbei (Salvia),

Storchschnabel (Geranium),

Thymian (Thymus)

und Ziest (Stachys).

 

Das sollte genügen, um Bienen- und andere Insektenmägen vollgefressen durchhängen zu lassen.

 

Vor allem auch im Herbst, der in meinem Garten nicht zu den mageren Tagen und Wochen gehören soll. Salbei & Co sei Dank!

 

Gruß, Astrid

...und so sieht das fleckerl jetzt aus...

PS: Bewegtes und abtransportiertes Muskelkater-Erdgewicht inklusive Ackerwindenwurzeln, die sich dort – neben den Nacktschnecken – sehr heimisch gefühlt haben inkl. berücksichtigtem Verdichtungsfaktor: 3,7 Tonnen. Auaaa!

 

Und 2 Tonnen Kies, Kies, steinreiche Kieselsteine :)

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